Internet über TV-Frequenzen: US-Regulierer testet Hardware
Die US-Regulierungsbehörde Federal Communications Commission (FCC) will mit den Tests jener Hardwarekomponenten beginnen, die ehemalige analoge TV-Frequenzen, die sogenannten "White Spaces", für die Versorgung mit Breitbandinternet nutzen. In einem vier- bis sechswöchigen Testlauf im Labor soll die bereits vorliegende Hardware auf ihre Praktikabilität überprüft werden, im Anschluss werde ein Feldtest folgen. "Im Rahmen des Feldtests werden die Geräte an verschiedenen Standorten auf ihre Funktion unter realen Einsatzbedingungen überprüft", heißt es von Seiten der Behörde.
Haupttreiber dieser Breitbandtechnologie sind Unternehmen wie Microsoft, Dell, Hewlett-Packard und Google, die sich in der "White Spaces Coalition" (WSC) zusammengefunden haben. Die entwickelte Technologie soll vor allem helfen, bisher unterversorgte ländliche Gebiete kostengünstig mit Breitbandzugang auszustatten. Dabei wird von Downloadraten mit bis zu 80 Megabit pro Sekunde gesprochen. Über das hierbei favorisierte Frequenzspektrum wird derzeit noch analoges Fernsehen ausgestrahlt. Bis Februar 2009 müssen die US-TV-Stationen jedoch auf digitale Ausstrahlung umgestellt haben. Ab dann plant die WSC, ihre Hardware zu verkaufen, vorausgesetzt, die FCC segnet die Technologie ab.
Als Gegner beziehen Broadcaster und Telekombetreiber mit verschiedenen Argumenten Stellung. Die TV-Sender fürchten um die Qualität der Fernseh- sowie der Mobilfunksignale, während die Telekom- und Kabelanbieter in der WSC einen Konkurrenten für ihr Geschäft mit dem Internetzugang sehen. Entsprechend erfreut reagierten die WSC-Kritiker auch, als die FCC im vergangenen Sommer die vorgelegte Hardware als unzureichend einstufte, da die Anforderungen nur im Labor erreicht werden konnten.
Die White Spaces werden auch in Europa zum Thema für die Politik. Bis 2012 wird die EU die Umstellung auf digitales Fernsehen abgeschlossen haben. Die frei werdenden Frequenzen, auch als "Digitale Dividende" bezeichnet, sollen laut Medienkommissarin Viviane Reding ebenfalls für die Verbreitung von Internet genutzt werden. Das geht aus einem Strategiepapier hervor, das im vergangenen November veröffentlicht wurde. Allerdings haben sich beispielsweise in Skandinavien oder Großbritannien bereits TV-Sender für die freien Frequenzen interessiert gezeigt. Sie planen, darüber HDTV zu senden.
Neue Literatur-Community geht an den Start ...
... und zeigt sich wenig belesen.
"Hinter jedem Leser steckt ein kluger Kopf", verkündet die neue Web 2.0-Internet-Plattform www.booksmilers.com und möchte und diesen Satz, der auch auf den zweiten Blick seltsam bleibt, als Motto einer großen deutschen Tageszeitung unterstellen, das man sich als Vorbild genommen habe. Na, wenn das mal kein medialer Ausrutscher war, denn sollte man tatsächlich die F.A.Z. gemeint haben, würde man wohl auch wissen, dass der Slogan doch ein winziges bisschen anders lautet. Während bei der F.A.Z. immer nur ein ein kluger Kopf dahinter steckte, stecken hinter booksmilers.com die Geschäftsführer Thorben Meyer und der frühere Capital-Chefredakteur Ralf-Dieter Brunowsky mit ihrem Unternehmen Booksmilers Ltd.
Folgerichtig fordert und das Portal dann auch auf Englisch auf, hinter das Buch zu schauen. Warum wir das tun sollen? Tja, genau wird es nicht verraten, aber vielleicht soll man ja dort denjenigen entdecken, der sich heute noch der Hoffnung hingibt, dass mit einem recht sinnfreien „Take a look behind the book“ als Kunden „vor allem junge Leute angesprochen“ werden können. Das wird zwar sicher möglich sein, aber ob die Denglisch-Zielgruppe nun unbedingte das beste Lesepublikum ist?
Wie auch immer, laut Pressemitteilung geht es ums Bücher-Stöbern und ein wenig auch ums Flirten - aber nicht auf die platte Art, sondern mit Geist und Witz, eben über die Bücher. Na, das ist doch schon was. Und damit das garantiert nicht schief geht, wird die Website unterstützt von der Schauspielerin Mia Florentine Weiss, die den neuen Auftritt begleitet. Mia Weiss arbeitet selbst als Schriftstellerin und Autorin und hat bereits drei Gedichtbände veröffentlicht. Aha.
Aber was bietet uns dieses Portal denn nun an?
„Booksmilers bietet seinen Mitgliedern kostenlos die Eingabe von Profilen, den Austausch von Buchinteressen, vor allem aber die Zusammenstellung von virtuellen Bücherregalen: Hier kann man seine Lieblingsbücher oder gleich eine ganze Bibliothek aufbauen, Bücher als Geschenk empfehlen, eigene Bestseller-Listen errichten und Bücher bewerten. Das Ganze funktioniert mit wenigen Klicks. Zu finden ist praktisch jedes auf dem Markt befindliche Buch, das dann durch einen Klick dem eigenen Regal hinzugefügt werden kann. Natürlich können User auch eigene Texte, Gedichte und Manuskripte eingeben.“
Das klingt nicht so umwerfend neu und man darf gespannt sein, ob die bis Mitte des Jahres angestrebten die 5.000 Mitglieder erreicht werden. Danach sollen sich die Zahlen übrigens halbjährlich verdoppeln. Ein hehres Ziel, denn damit hätten booksmilers.com bereits Ende 2012 das Vergnügen, über 2,5 Millionen Mitglieder zu verwalten.
Wer das nachprüfen möchte, nehme einfach ein Schachbrett und stelle sich vor, dass jedes Spielfeld ein Halbjahr darstellt. Dann lege man ein Reiskorn, das die 5.000 Mitglieder im ersten Halbjahr 2008 symbolisiert, auf das erste Spielfeld und verdoppelt pro Spielfeld die Anzahl der Reiskörner. Das hab ich jedenfalls mal irgendwo so gelesen ...
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Apple OLPC-Laptop
Hallo, liebe Leser,
in dieser Woche konnte Apple mal wieder einen Coup landen und den Mitbewerbern zeigen, wie man Geräte gestaltet, die nicht nur leistungsfähig sind, sondern auch noch gut aussehen.
Diesmal war es das "MacBook Air", ein Mini-Notebook, das vor allem mit seinem schlanken Design punkten soll. Das MacBook Air verfügt über einen 13,3 Zoll großen Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung und wiegt rund 1,3 Kilogramm. Eine Besonderheit stellt das Multi-Touchpad dar, das eine Bedienung mit mehreren Fingern ähnlich dem iPhone erlaubt. Der Anwender soll so mit seinen Fingerbewegungen beispielsweise Fotos drehen und vergrößern können. Im Innern des MacBook Air, das maximal 19 Millimeter dick ist, steckt ein extra für das Gerät verkleinerter Intel-Core-2-Duo-Prozessor mit 1,6 Gigahertz Taktfrequenz. Die Akkulaufzeit beträgt laut Apple rund fünf Stunden. Das Produkt ist zu Preisen ab 1.799 Dollar am Markt erhältlich.
Verabschieden konnten wir uns in dieser Woche auch von einem bekannten Vorurteil: Online-Spieler sind mitnichten die sozial unbeholfenen Typen, die wir uns so häufig vorstellen. Eine Gruppe deutscher Kommunikationswissenschaftler hat in einer Studie über Teilnehmer von World of Warcraft (WoW) festgestellt, dass Klischees wie jenes, dass regelmäßiges Computerspielen zu unkommunikativem oder gewalttätigem Verhalten führe, keineswegs zutreffen. Vielmehr zeigte sich im Zuge der Untersuchungen, dass die Gamer besonders kommunikativ und gesellig sind.
Laut den Wissenschaftlern stützen die Spiele einen "Befreiungsversuch von den Rationalitätsanforderungen und der Problembeladenheit der modernen Alltagsrealität" und geben den Spielern einen Freiraum, in dem sie im Gegensatz zum realen Leben auch einmal über die Stränge schlagen könnten. In keinem Fall seien die LAN-Spieler Einzelgänger, die mit Sucht und Gewalt zu kämpfen hätten.
Ein Trend zeichnet sich im Sektor der so genannten Billig-Laptops ab: Nach dem 100-Dollar-Laptop und dem EEPC von Asus betritt nun auch Mary Lou Jepsen, die ehemalige Technikchefin des IT-Entwicklungshilfeprojekts One Laptop per Child (OLPC), mit ihrem Unternehmen Pixel Qi den Markt.
Hier ist das Preisziel noch ambitionierter als beim OLPC-Laptop: ganze 75 Dollar soll das Gerät, das, im Gegensatz zum OLPC-Notebook, weltweit auf den Massenmarkt kommen soll.
Pixel Qi soll eine neue Generation von Low-Cost-Geräten ermöglichen, die stromsparend, robust sowie einfach vernetzbar sind und nach den Prinzipien des offenen Designs konstruiert sind, erläutert Jepsen ihre Ziele auf der Webseite. Bedarf für billige, energieeffiziente Technik sei genügend vorhanden.
Das es der Elektronikindustrie mit immer neuen Produkten, die wir begeistert kaufen, recht gut geht, haben auch die aktuellen Marktzahlen gezeigt. Elektronikkonzerne wie Hewlett-Packard, Samsung oder Matsushita zählen zu den weltweit umsatzstärksten Unternehmen der Verbrauchsgüterbranche, wie eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte zeigt.
Angeführt wird die Ranking-Liste von dem US-amerikanischen Lebensmittelkonzern Altria Group mit einem Jahresumsatz von 101,4 Mrd. Dollar (plus 3,6 Prozent) an, gefolgt von Hewlett-Packard (91,65 Mrd. Dollar) und Samsung (90,55 Mrd. Dollar). Insgesamt finden sich in den Top 10 sieben Elektronikkonzerne wieder. Die zehn umsatzstärksten Unternehmen der Verbrauchsgüterindustrie erwirtschafteten zusammen 28,3 Prozent des Gesamtumsatzes der Top 250 Unternehmen und erreichten eine leicht überdurchschnittliche Wachstumsrate von 8,6 Prozent.
Das Unternehmen mit ihren Kunden und Mitarbeitern nicht immer nur nett umgehen, zeigt nicht nur das aktuelle Beispiel von Nokia. Auch in ganz anderen Bereichen tun sich mitunter heftige ‚Missgriffe’ auf. So setzen mehr als drei Viertel der deutschen Unternehmen echte Kundendaten zu Testzwecken in der Softwareentwicklung ein und geben diese in vielen Fällen sogar an externe Dienstleister weiter. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kam eine Studie des Ponemon Institute, die in Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister Compuware erstellt wurde. Im internationalen Vergleich belegt Deutschland damit das Schlusslicht, wenn es um den Umgang mit Datenschutz bei Anwendungstests geht.
Bedenklich ist vor allem, dass 60 Prozent der Unternehmen, die ihre Tests auslagern, vertrauliche Daten an die Outsourcing-Partner weitergeben. Darunter befinden sich Informationen wie Kundennummern, Kreditkartennummern, Angaben zur Sozialversicherung, Zahlungsinformationen sowie Daten von Mitarbeitern und Lieferanten.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche.
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Ein superflaches Ding
Hallo, liebe Leser,
Apple-Boss Steve Jobs hat in der Nacht auf Mittwoch Journalisten und Apple-Enthusiasten zur alljährlichen Audienz im Rahmen der Hausmesse Macworld geladen und konnte auch dieses Mal mit einem neuen Produkt aufwarten.
Wie bereits zuvor von Insidern vermutet, bringt Apple mit dem "MacBook Air" sein eigenes Mini-Notebook auf den Markt, das vor allem mit seinem schlanken Design punkten soll. Des Weiteren konnte Jobs von einigen Updates berichten, die Apple am iPhone, dem iPod touch sowie an der Settop-Box AppleTV und an iTunes vorgenommen hat. So wird der Konzern aus Cupertino künftig auch als Filmverleih tätig.
Das MacBook Air verfügt über einen 13,3 Zoll großen Bildschirm mit LED-Hintergrundbeleuchtung und wiegt rund 1,3 Kilogramm. Eine Besonderheit stellt das Multi-Touchpad dar, das eine Bedienung mit mehreren Fingern ähnlich dem iPhone erlaubt. Der Anwender soll so mit seinen Fingerbewegungen beispielsweise Fotos drehen und vergrößern können. Im Innern des MacBook Air, das maximal 19 Millimeter dick ist, steckt ein extra für das Gerät verkleinerter Intel-Core-2-Duo-Prozessor mit 1,6 Gigahertz Taktfrequenz. Weiters finden sich zwei Gigabyte Hauptspeicher und eine Festplatte mit 80 Gigabyte im 1,8-Zoll-Formfaktor. Alternativ kann eine Flash-basierte 64-Gigabyte-SSD bestellt werden.
Die Verbindung mit seiner Umgebung stellt das MacBook Air mit Bluetooth sowie mit WLAN nach dem Standard 802.11n her. Zudem finden sich ein USB-Port und einen Micro-DVI-Ausgang sowie Audio-Anschlüsse. Über ein optisches Laufwerk verfügt das Mini-Notebook allerdings nicht, ebensowenig über Ethernet- und Firewire-Anschlüsse. Mithilfe spezieller Software kann allerdings auf die DVD-Laufwerke von Macs oder PCs zugegriffen werden. Die Akkulaufzeit beträgt laut Jobs rund fünf Stunden. Das Produkt ist zu Preisen ab 1.799 Dollar am Markt erhältlich. Die Topausführung des MacBook Air kostet knapp 3.100 Dollar.
Jobs kündigte in seiner Keynote außerdem einige Updates für andere Apple-Produkte an. Das iPhone bekommt mit der Firmware-Version 1.1.3. einige Zusatzfunktionen. So können SMS ab sofort an mehrere Empfänger versendet werden. Über eine Google-Applikation, die im Hauptmenü installiert wird, können Webclips abgespielt werden. Auf eine weitere Kooperation mit Google geht die Positionierungs-Funktion zurück. Mit Druck auf den "Locate"-Button zeigt das iPhone dem Besitzer seine aktuelle Position in Google Maps an. Für den iPod touch bringt Apple ebenfalls ein Update, das einen Mailclient, Applikationen für Börsenkurse, Notizen und Wetter sowie Google Maps auf das Multimedia-Gerät bringt. Für das Softwarepaket werden allerdings 20 Dollar fällig.
Eine Erweiterung verkündete Jobs zudem für den Music-Store iTunes. Der Onlineshop wurde um einen Filmverleih erweitert und bietet vorerst zumindest in den USA Filme großer Studios wie Warner Brothers, Disney, Paramount, Universal und Sony an. Europa wurde wie gewohnt auf einen Start im Laufe des Jahres vertröstet. Zugriff auf das Online-Filmgeschäft ermöglicht auch die Settop-Box AppleTV in der zweiten Generation. AppleTV 2.0 arbeitet jetzt unabhängig vom Computer. Über das Gerät können nun Filme in HD-Qualität und mit Dolby-5.1-Sound gemietet werden. Daneben hat der Anwender Zugriff auf YouTube oder Fotoalben auf dem Bilderportal Flickr.
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Nokia erleidet Imageverlust
Hallo, liebe Leser,
wenige Tage, nachdem Nokia die geplante Schließung seiner Handy-Produktion in Bochum bekannt gegeben hat, gehen die Imagewerte des Unternehmens in Deutschland deutlich zurück. Der Marken-Monitor (BrandIndex) des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens psychonomics zeigt demnach fallende Werte Nokias auf, die unter anderem die Wahrnehmung der Qualität, des Preis-Leistungs-Verhältnisses und der Imagewerte umfassen. Damit fällt die weltweite Nummer eins unter den Handy-Herstellern nach bislang überdurchschnittlich guten Bewertungen in einigen Bereichen hinter seine Mitbewerber zurück.
"Die Werte der Mitbewerber sind konstant geblieben, nur Nokia ist so stark abgefallen", sagt psychonomics-Studienleiterin Bettina Willmann. Bislang führte Nokia die Wertungen in allen Bereichen mit deutlichem Vorsprung an. Insgesamt fiel Nokias BrandIndex-Score, der sich aus dem Durchschnitt der abgefragten Kriterien allgemeiner Eindruck, Qualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungsbereitschaft sowie Arbeitgeberimage zusammensetzt, in den vergangenen Tagen von knapp 40 auf 17 Punkte. Die Diskussion rund um die Schließung des deutschen Werkes und die erhaltenen staatlichen Subventionen wirkten sich aber auch auf die Wahrnehmung der Qualität von Nokia-Produkten aus. So sank der entsprechende Indexwert von 62 auf 45 Punkte ab, bei der Bewertung des Preis-Leistungsverhältnisses sank Nokia von 16 auf sechs Punkte. Das Preis-Leistungsverhältnis bei Sony Ericsson liegt dagegen bei 13 Indexpunkten, gefolgt von Samsung (14 Punkte), Panasonic (zehn Punkte) und Motorola (sechs Punkte), erläutert Willmann.
Bei der positiven Wahrnehmung verschlechterte sich Nokia von plus 23 auf minus 22 Indexpunkte. Zudem verlor Nokia an Attraktivität als potenzieller Arbeitgeber. Hier rutschte das Unternehmen von der Führungsposition (plus 44 Punkte) und belegt mit aktuell minus acht Punkten den letzten Platz hinter seinen Mitbewerbern. Wann Nokias Image-Werte wieder ansteigen, hängt auch davon ab, welche Maßnahmen das Unternehmen nun ergreift, um etwa Sozialpläne auszuhandeln, so Willmann.
"Es gab bereits Beispiele für Unternehmen, bei denen sich die Werte schnell erholt haben und andere, bei denen der Verlust lange anhielt oder die Werte überhaupt nicht mehr auf das ursprüngliche Niveau zurückkehrten", erläutert Willmann. Als Positivbeispiel nennt sie den englischen Schokoladenhersteller Cadbury, dessen Imagewerte im Sommer 2006 unter einem Salmonellen-Skandal gelitten haben. Das Unternehmen setzte jedoch schnell gezielte Maßnahmen, die unter anderem zur Qualitätssicherung beitrugen, was auch zu einem raschen Anstieg der Indexwerte führte. Bei der Fluglinie Ryanair blieb eine Rückkehr zu den ursprünglichen Imagewerten bislang jedoch aus, nachdem eine große Negativmeldung und nachfolgend mehrere kleine schlechte Nachrichten zu einem Absturz der Werte geführt hatten. "Die Werte von Ryanair haben sich auch nach einem Jahr noch nicht erholt. Das Unternehmen hatte die Meldungen in der Presse damals auf die leichte Schulter genommen und nicht ausreichend kommuniziert, was für die Qualitätssicherung unternommen wird", so Willmann.
Ich wage jetzt nicht, eine Prognose für Nokia abzugeben – aber die Kommentare in den Medien waren ja recht deutlich. Und ich freue mich, dass es noch etliche andere Hersteller im Markt gibt.
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Nur wenige Kunden mit Vista "sehr zufrieden"
Mit ChangeWave und der CDW Corporation haben zwei US-Unternehmen Studien veröffentlicht, in denen ein Teilaspekt die Zufriedenheit der Kunden mit Windows Vista ist. Die Ergebnisse der beiden Studien zu diesem Punkt stimmen überein: Nur wenige Kunden sind mit Vista "sehr zufrieden".
CDW befragte ausschließlich Business-Kunden, von aktiven Vista-Nutzern gaben dabei 13 Prozent ihren Eindruck als "sehr positiv" an. Ein ähnliches Bild zeichnet ChangeWave, das Profis aus den Bereichen Wirtschaft, Technologie und Medizin speziell zu neu gekauften Computersystemen der letzten 90 Tage befragte. 15 Prozent gaben sich dabei mit Vista Home Basic sehr zufrieden, auch Vista Home Professional brachte es nur auf etwas mehr als ein Viertel "sehr zufriedene" Kunden. Bei CDW führen immerhin weitere 45 Prozent zumindest einen "eher positiven" Eindruck an.
CDW gibt noch weitere für Vista relativ erfreuliche Daten an. Knapp die Hälfte der befragten Organisationen würden Vista bereits nutzen oder zumindest evaluieren, die Tendenz sei steigend. Unter den Unternehmen, in denen Vista bereits zum Einsatz kommt, hätte wiederum annähernd die Hälfte die gesetzten Erwartungen bezüglich wichtiger Features übertroffen gesehen. Wind in den Segeln der Windows-XP-Retter liefert hingegen ChangeWave. Rund die Hälfte der Kunden sei mit XP "sehr zufrieden", damit liegt Microsofts altes System in der Umfrage klar vor seinem Nachfolger.
Die Konkurrenz außer Hauses erscheint noch härter. Mit über 80 Prozent "sehr zufriedenen" Kunden hängt Apples OS X Leopard in der ChangeWave-Studie die Microsoft-Betriebssysteme deutlich ab. Diese hohe Kundenzufriedenheit mit Leopard und der damit verbundene Ruf könnten sich sogar als Verkaufsmotor erweisen: Mehr als ein Viertel der von ChangeWave Befragten gab an, dass Leopard eine Entscheidung zu Gunsten von Apple bei zukünftigen Computer-Käufern wahrscheinlicher mache.
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So wählen Sie Seriendruckfelder noch komfortabler aus
Ein Tipp aus dem kostenlosen E-Mail-Newsletter "Word-Secrets"
Wenn Sie ein Seriendruckdokument in Word erstellen, müssen Sie an geeigneten Stellen Seriendruckfelder einfügen – etwa als Platzhalter für Adressinformationen wie Name, Vorname, Postleitzahl, Ort usw. Das kann recht mühsam sein, wenn Ihre Datenquelle sehr viele Felder enthält. Dann öffnen Sie mit der Seriendruck-Symbolleistenschaltfläche SERIENDRUCKFELD EINFÜGEN nämlich eine endlos lange Liste, die Sie immer wieder nach dem gerade benötigten Feld absuchen müssen. Ärgerlich ist vor allem, dass Sie diese Liste nur mit der Maus durchblättern können.
Wesentlich schneller ans Ziel kommen Sie mit dem Dialogfenster, das Sie über die Tastenkombination Alt+Umschalt+f aufrufen. Dieses Dialogfenster enthält eine Liste aller Seriendruckfelder, in der Sie per Tastatureingabe schnell zum gewünschten Anfangsbuchstaben blättern können. Zusätzlich enthält es eine Liste mit den Bedingungsfeldern für den Seriendruck. Sie müssen nur das gerade benötigte Feld auswählen und OK anklicken, um es in das Seriendruckdokument einzufügen. Anschließend wiederholen Sie den Vorgang für das nächste Feld.
Beachten Sie, dass die Tastenkombination Alt+Umschalt+f nur in einem Seriendruckdokument zur Verfügung steht.
Dieser Tipp stammt aus dem kostenlosen E-Mail-Newsletter Word-Secrets. Alle 14 Tage erhalten Sie effiziente Tipps und Tricks für mehr Komfort bei der Arbeit mit Word.
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Vorsicht! Verseuchte E-Mail lockt mit angeblichen Geld-Gewinn
Liebe Leserin, lieber Leser,
eine mit einem Wurm verseuchte E-Mail lockt mit einem angeblichen Geld-Gewinn. Weitere Informationen über den plötzlichen Geld-Segen könne man der Datei im Anhang entnehmen. In dem Anhang steckt natürlich keine Informationen über den Gewinn, sondern der Wurm selbst, der das betreffende System dann infiziert.
Die E-Mail hat folgendes Aussehen:
Betreff: „You are a very lucky, read this mail!“.
Dateianhang: „BigCashForYou.exe.txt“
E-Mail-Text: „Hi, you won a big amount of money!!! If you want to know more look at the attachment!“
Virus: BackNine
Virustyp: Wurm
Dateigröße: 20.992 Bytes
Betroffene Betriebssysteme: Alle Windows-Versionen.
Eine genaue Beschreibung des digitalen Schädlings und Maßnahmen, wie Sie sich schützen können, finden Sie unter www.viren-ticker.de.
Ich wünsche Ihnen ein viren- und wurmfreies System, viel Spaß und Erfolg mit der aktuellen Ausgabe des Viren-Tickers.
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Überprüfen Sie verdächtige Dateien mit allen namhaften Antivirenscannern gleichzeitig
Wenn Sie eine verdächtige Datei erhalten, Ihr Virenscanner aber keine Viren findet, lassen Sie die Datei am besten von mehreren aktuellen Virenscannern (derzeit 23 Stück) prüfen. Zusätzlich können Sie die Datei zur weiteren Prüfung an die Labors dieser Antivirenprogramm-Hersteller schicken.
So geht’s:
1. Surfen Sie zur Internetseite www.virustotal.com/flash/index_en.html.
2. Klicken Sie auf „Durchsuchen“ und wählen Sie die verdächtige Datei aus. Die Datei darf dabei nicht größer als maximal fünf MByte sein.
3. Durch die Aktivierung der Option „Die Datei nicht weiterverteilen“ können Sie festlegen, dass Sie die Datei nur auf Virenbefall überprüfen lassen aber nicht an die Labors der Antiviren-Hersteller geschickt werden soll.
4. Ein Klick auf „Senden der Datei“ startet dann den Virenscann und zeigt Ihnen nach einer gewissen Wartezeit das Ergebnis an. Wenn das System ausgelastet ist, kann die Analyse der betreffenden Datei manchmal bis zu zehn Minuten dauern.
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Geiz ist schon längst nicht mehr Geil
Auch dem unkritischsten Käufer muss es langsam aufgefallen sein, dass der Mediamarkt bzw. SATURN (beide gehören der METRO AG) geizig nur mit günstigen Preisen ist. Dazu hätte es eigentlich nicht einer Untersuchung durch das Computermagazin CHIP bedurft, die in der neuesten Ausgabe genau das bestätigten. Jeder Käufer kann mit einem schnellen Blick ins Internet genauso feststellen, dass die Preise bei Media-Markt tatsächlich besonders sind, meist besonders teuer.
Da liegt ein PC mit Duocore Intel Prozessor schon mal 100 € über dem Preis lokaler Händler und angepriesene LCD Panels sind da schon mal technisch von vorgestern. Aber offenbar kaufen die Leute dem Media-Markt/SATURN das nach wie vor ab, denn ein Umsatz von gut 15 Milliarden in 2006 sprechen eine deutliche Sprache.
Und doch kann man auch bei Media-Markt/Saturn Geld sparen, indem man nämlich über eines der beliebten Preisvergleichsdienste den günstigsten Preis für das Gerät seiner Träume findet, ausdruckt und dem Verkäufer unter die Nase hält. Seit dem Ende der Preisbindung lassen die sich dann meist auf eine entsprechende Preisreduktion ein.
So geil kann Geiz sein, wenn man dem Media-Markt das zum Preis aus dem Internet und nicht zum Ladenpreis abkauft.
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Sie können das auch selber machen
Sie haben ja die Wahl. Nein, ich meine nicht die Hessen. Ich meine Sie, und Sie, halt jeden, der nach Amerika fliegt. Ach was sage ich fliegen, mailen reicht, und googeln. Sie können es den armen, geplagten Staatsangestellten schwer machen oder einfach. Ich merke schon, Sie haben kein Herz für die Leute, die hart schuften müssen in den engen Kämmerchen der Internetprovider in den USA. Sie bestehen also darauf, dass die sich selbst Duplikate Ihrer gesamten Internetaktivitäten anfertigen müssen. Naja, da haben Sie eigentlich ja auch recht, schafft Arbeitsplätze, bei der NSA, der nationalen Sicherheitsbehörde. Da könnten ja glatt Hunderte von Spione ihren Job verlieren, wenn wir alle, denn überwacht werden alle, für die Behörde selber Kopien ihrer Internetaktivitäten machen würden, beglaubigt natürlich, sonst könnten wir ja mogeln.
Wenn Sie mir nicht glauben, dann befragen sie doch einen Ex-Mitarbeiter von AT&T, der die unzumutbaren Arbeitsbedingungen der Spione des amerikanischen Geheimdienstes zu Protokoll gab, die in den engen, extra für sie angelegten geheimen Räumen der großen amerikanischen Telefongesellschaft AT&T in San Francisco Duplikate des kompletten nationalen und internationalen Internetverkehrs anfertigen müssen. Natürlich ohne richterlichen Beschluss oder gesetzliche Grundlage, sonst wäre es ja schließlich nicht geheim.
Da stimmen Sie doch überein mit mir, dass das unzumutbar ist; ich meine die schlechten Arbeitsbedingungen für die Spione des amerikanischen Geheimdienstes. Das meint auch der US-Geheimdienstkoordinator Mike McConnell und arbeitet an einer entsprechenden Vorlage, die diese vollständige Kontrolle zum Gesetz machen soll. Dann können die Spione endlich aus ihren Löchern rauskriechen und ihre Kopien in den hellen, freundlichen Büros der Internetprovider ziehen.
McConnell ahnt aber schon, dass es da Menschen gibt, die den Schlapphüten diesen Komfort nicht gönnen und spekuliert in diesem streng geheimen Bericht, den das Magazin THE NEW YORKER in seiner aktuellen Printausgabe veröffentlicht hat, dass vor der Verabschiedung des Plans wohl etwas "Entsetzliches" passieren müsse. Andernfalls wäre die öffentliche Meinung wohl noch nicht dazu bereit.
Aber da auf die Terroristen ja meist Verlass ist, wird die Öffentlichkeit bald soweit sein. Schließlich kann man ja nicht alles selber machen.
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Sind Computerspieler gesellig?
Hallo, liebe Leser,
es gibt einige unumstößliche Wahrheiten, die man einfach kennt. Eine davon ist, dass Computerspieler zum dicklichen neigende Jugendliche sind, die nicht unbedingt über die am stärksten ausgeprägte soziale Kompetenz verfügen. Ist doch so, oder nicht?
Eine Gruppe deutscher Kommunikationswissenschaftler hat nun das gängige Bild von Online-Gamern widerlegt. Klischees wie jenes, dass regelmäßiges Computerspielen zu unkommunikativem oder gewalttätigem Verhalten führe, treffen laut einer aktuellen Studie über Teilnehmer von World of Warcraft (WoW) keineswegs zu. Vielmehr zeigte sich im Zuge der Untersuchungen, dass die Gamer besonders kommunikativ und gesellig sind. Außerdem konnten die Forscher Andreas Hepp von der Universität Bremen und der Trierer Soziologe Waldemar Vogelsang, die sich im Speziellen mit der LAN-Szene befassten, beobachten, dass Computerspieler mitunter eine besondere Kompetenz in technischen Fragen entwickeln und sich häufig durch eine Vorliebe für anspruchsvolle Unterhaltung auszeichnen.
Laut den Wissenschaftlern seien gerade die kollektiven Ballerspiele in expressive Verhaltensmuster eingebunden, an Witz gekoppelt und würden Spaß und Albernheiten hervorrufen. Die Games stützen demnach einen "Befreiungsversuch von den Rationalitätsanforderungen und der Problembeladenheit der modernen Alltagsrealität" und geben den Spielern einen Freiraum, in dem sie im Gegensatz zum realen Leben auch einmal über die Stränge schlagen könnten. In keinem Fall seien die LAN-Spieler Einzelgänger, die mit Sucht und Gewalt zu kämpfen hätten. Ähnliche Ergebnisse lieferte kürzlich auch eine Studie der Universität Stuttgart, wonach E-Sportler intelligenter und friedliebender sind, als bislang angenommen wurde.
Bei World of Warcraft steht besonders der Langzeitnutzen im Vordergrund, wie die beiden Medienwissenschaftler Robert Seifert und Sven Jöckel bei ihrer Untersuchung der WoW-Szene herausgefunden haben. Das heißt, dass die virtuelle Welt neben der realen existiert und sich immer weiter entwickelt. Befragungen ergaben, dass sich die Spieler-Motivation im Laufe der Zeit verändert. Am Anfang geht es meist um Nervenkitzel oder Wettkampf, später rückt die virtuelle Gemeinschaft jedoch immer mehr in den Mittelpunkt. Friedrich Krotz, Professor in Erfurt, sieht in den Computerspielen sogar eine neue Form der Kommunikation. Neben der persönlichen und der Massenkommunikation über die Medien stellen die Games laut Krotz eine interaktive Kommunikation dar, die von Soft- und Hardware gestaltet wird.
Insgesamt gehen die Forscher davon aus, dass Computerspiele künftig noch mehr den Alltag durchdringen und kulturprägend wirken werden. Bislang sind besonders Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren sowie männliche Spieler die vorherrschende Gruppe unter den Online-Gamern. Doch auch immer mehr ältere Nutzer über 35 Jahren finden Gefallen an Online-Spielen. Diese gelten vor allem als Freizeit- und Gelegenheitsspieler, die ihr Hobby mit ihren beruflichen und familiären Aktivitäten abstimmen.
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Die neue Steuer-Saison beginnt
Früher hatte das Grauen einen Namen: Steuererklärung! Dunkle Finanzamtsflure, starre Öffnungszeiten, staubige Kartonstapel - all dies gehört zum Glück weitgehend der Vergangenheit an. Dennoch: "Fiscalero" ist bekanntermaßen neben Etruskisch und Alt-Kretisch eine der wenigen Sprachen, die bis auf den heutigen Tag nicht vollständig entschlüsselt werden konnte. Und so brüten wir wie jedes Jahr über Mantelbögen und Anlagen für beschränkt Steuerpflichtige, als handele es sich um kryptische Hieroglyphen aus altminoischer Zeit.
Helfen sollen da intelligente Steuerformulare für 2007, die kostenlos vom Formblitz-Portal heruntergeladen werden können. Alle Dokumente sind als PDF mit Inhalten lokal speicherbar und somit wiederverwendbar.
Formblitz hat nach eigenen Angaben die Benutzerfreundlichkeit weiter verbessert: Die Funktionen, die das Ausfüllen der Formulare am PC unterstützen, wurden optimiert. Einzelne Beträge werden automatisch summiert, die Mehrwertsteuer eingerechnet und gleich in die richtigen Felder übertragen. Auch die Anleitung zum Ausfüllen ist kostenlos erhältlich.
Die heruntergeladenen Steuerformulare können nach persönlicher Bearbeitung gespeichert werden, um so als Vorlage für das kommende Jahr zu dienen.
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Kostenlose Fotos für Blogger, Webmaster und Journalisten
Piqs.de ist vor einem Jahr als erste deutsche Creative Commons Bilddatenbank online gegangen. Inzwischen stehen bereits 12.000 Fotos im Netz, die jeder Anwender herunterladen und kostenfrei auch für kommerzielle Zwecke einsetzen darf, wenn er die Quelle nennt. Inzwischen wird die Web-2.0-Datenbank um ein eigenes Foto-Labor ergänzt.
Das Problem: Der Bedarf an immer neuen Bildern wird in der Online- und in der Printwelt zunehmend größer. Webmaster suchen Fotos zur Illustration ihrer Internet-Seiten, Blogger brauchen geeignete Bilder als Aufmacher für ihre Berichte und zahllose Magazine, Lokalgazetten und Schülerzeitungen benötigen gute Fotos für ihre redaktionellen Seiten.
Unzählige teure Abmahnungen haben inzwischen jedem Anwender klar gemacht, dass es keine probate Lösung ist, ein passendes Bild einfach aus dem Web zu übernehmen. Findet der Rechteinhaber eines Fotos eine nicht genehmigte Verwendung seines Bildes, werden hohe Nachforderungen fällig.
Aus diesem Grund wird deutlich: Es muss eine legale Fotoquelle her, aus der heraus sich Blogger, Webmaster und Journalisten auch für kommerzielle Zwecke kostenfrei bedienen können.
Die Lösung: Piqs.de wurde Anfang 2007 als erste deutsche Creative Commons Bilddatenbank gegründet, um Fotos online in einer Datenbank zu sammeln, die sich auch für kommerzielle Zwecke verwenden lassen - und das gratis.
Die Fotos werden bei Piqs.de unter der Creative Commons Lizenz (CC) veröffentlicht. Sie klärt die Rechtsbeziehung zwischen dem Urheber eines Fotos und dem späteren Nutzer. Dank dieser Lizenz ist stets aufs Genaueste geklärt, in welcher Weise das jeweilige Werk verwendet werden darf.
Jeder, der ein Foto von Piqs.de verwenden möchte, kann dies völlig kostenfrei tun, wenn er den Urheber, den Namen des Bildes und einen Verweis auf piqs.de und die CC-Lizenz angibt.
Die Web-2.0-Komponente: Piqs.de bietet ein Jahr nach dem Start inzwischen über 12.000 handverlesene Fotos an. Die Web-2.0-Komponente sorgt dafür, dass die Qualität stimmt. Ein Erstbewertungssystem stellt sicher, dass jedes neu hochgeladene Foto zunächst von mehreren zufällig ausgewählten Nutzern bewertet wird. Nur wenn das Foto in dieser Runde mindestens 2,5 von 5 möglichen Punkten erreicht, wird es in die Datenbank aufgenommen - anderenfalls gelöscht.
Jeder registrierte Piqs.de-Nutzer bekommt zunächst 50.000 Download-Credits gutgeschrieben. Mit ihnen lassen sich 50 Bilder in voller Auflösung oder 250 Bilder in Web-Auflösung herunterladen. Wer mehr Credits benötigt, muss eigene Bilder hochladen oder bereits vorhandene bewerten.
Piqs.de finanziert sich über eingeblendete Werbung und verschiedene Kooperationen. Später einmal sollen auch kostenpflichtige Pro-Accounts dazukommen.
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Bilder in Tabellen einfügen
Wenn Sie in einer anderen Anwendung eine Grafik in die Zwischenablage kopiert haben, um Sie in eine Excel-Tabelle einzufügen, erhalten Sie das qualitativ beste Ergebnis, wenn Sie folgendermaßen vorgehen:
Halten Sie die Taste SHIFT gedrückt und öffnen Sie dann das Menü "Bearbeiten" (mit SHIFT ist die Taste gemeint, die Sie gedrückt halten müssen, um einen Großbuchstaben zu erreichen, diese Taste wird auch UMSCHALT genannt).
Durch das Drücken der Taste enthält das Bearbeiten-Menü andere Befehle als gewohnt. In diesem veränderten Menü rufen Sie mit einem Mausklick den Befehl "Bild einfügen" auf.
Der Inhalt der Zwischenablage erscheint daraufhin als hochwertige Grafik auf Ihrem Tabellenblatt.
Der Newsletter Excel-Secrets bietet interessante Formeln, Tipps zum Aufbau von Kalkulationsmodellen und Links zu wichtigen Downloads und Dokumenten rund um Microsoft Excel. Alle 14 Tage kostenlos per E-Mail.
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Google Earth baut Weltraum-Funktionen aus
Seit kurzem ist eine neue Version der Weltraumerweiterung Sky in Google Earth verfügbar. Sie umfasst die Anzeige aktueller kosmischer Ereignisse ebenso wie eine Auswahl historischer Himmelskarten und eine virtuelle Raumfahrt. Damit können Hobby-Astronomen auf ihrem Computer den Weltraum erforschen, ein echter Bildungsmehrwert soll geboten werden.
Laut Google werden jetzt auch aktuelle Himmelsereignisse wie Kometen und Asteroiden dargestellt. Ferner sind Ansichten auf historischer Basis möglich, etwa auf Grundlage der Zeichnungen von 50 Konstellationen des deutschen Astronomen Johannes Hevelius (1611-1687), die 1690 posthum veröffentlicht wurden. "Google Earth, so weit mir bekannt, ist für Bildungszwecke absolut geeignet", lobt Maria Firneis, Planetologin am Institut für Astronomie der Universität Wien.
Der wissenschaftliche Wert von Google Earth sei laut Firneis jedoch oft begrenzt, da die verwendeten Daten dafür nicht ausreichend aktuell wären. Als Beispiel führt sie Wolken-Daten für die Erdansicht an.
Nach der Erde selbst soll es den Nutzern mit den jetzt erweiterten Features wie Informationen zu Himmelsobjekten, Aufnahmen des Hubble-Teleskops und einem virtuellen Rundflug zu hundert interessanten Punkten im Weltraum auch astronomische Inhalte näher bringen. Ein "Sky Community Layer" beinhaltet zusätzlich die besten bisher von Nutzern beigetragenen Inhalte.
Das erweiterte Sky-Angebot ist Teil der Version 4.2 von Google Earth. Die Grund-Version für Privatnutzer ist gratis, zusätzlich stehen kostenpflichtige Versionen mit erweitertem Funktionsangebot zur Auswahl. Egal, für welche Version sich ein Nutzer entscheidet: Mit einem Klick kann "zwischen Weltraum- und Globus-Ansicht" gewechselt und so in Google Earth statt der Erde der Weltraum erforscht werden.
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TomTom startet Verkehrsfunkservice in Deutschland
Der Navigationsspezialist TomTom hat angekündigt, dass der im eigenen Haus entwickelte Verkehrsinformationsdienst "HD Traffic" in der zweiten Jahreshälfte 2008 in Deutschland eingeführt werden soll. Das Unternehmen gab eine entsprechende Kooperation mit Vodafone bekannt. "Bei HD Traffic werden verschiedene Quellen genutzt, um Verkehrsdaten für die Navigation zur Verfügung zu stellen. Neben dem TMC-Dienst fließen anonymisierte Mobilfunkdaten, die von Vodafone zur Verfügung gestellt werden, in die Berechnung der aktuellen Straßenlage mit ein", erläutert Sarah Schweiger, PR Executive Central & Eastern Europe.
Die Daten aus dem deutschen Mobilfunknetz geben Auskunft darüber, wie schnell und in welche Richtung sich die Mobiltelefone bewegen. Dadurch ist es möglich, Verkehrsstaus nicht nur auf Autobahnen und bestimmten Bundesstraßen, sondern den Verkehrsfluss auch abseits der bekannten Routen zu erkennen. Nutzer von "HD Traffic" erhalten zudem bis zu fünf Mal häufiger neue Informationen über das aktuelle Verkehrsaufkommen als bisher. Damit können Ankunftszeiten minutengenau angegeben, auf Probleme rascher reagiert und alternative Routen berechnet werden, heißt es in einer Aussendung TomToms.
Zur Nutzung des neuen Services ist es notwendig ein entsprechend ausgestattetes Navigationsgerät zu besitzen. Das derzeit erhältliche "TomTom One XL HD Traffic" hat ein GPRS-Modul samt SIM-Karte integriert und empfängt die Verkehrsupdates automatisch im Drei-Minuten-Intervall. Einen Preis für den HD-Traffic-Service in Deutschland konnte Schweiger noch nicht angeben. In Holland kostet die Nutzung zehn Euro pro Monat. Mit dem Gerätekauf erwirbt der Konsument den Service für das erste Jahr automatisch mit.
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Systemwiederherstellung erzwingen/deaktivieren
Ein Tipp aus dem kostenlosen E-Mail-Newsletter "Netzwerk-Secrets". Über die Registry können Sie die Systemwiederherstellung automatisch aktivieren oder komplett deaktivieren. Wenn Sie die Systemwiederherstellung automatisch aktivieren, dann wird diese eingeschaltet und erzwungen. Benutzer können die Systemwiederherstellung nicht ausschalten. Wird die Systemwiederherstellung komplett deaktiviert, so verschwindet auch das Register unter „System“.
* Über „Start“ und „Ausführen“ öffnen Sie mit „REGEDIT“ den Registrierungseditor.
* Wechseln Sie auf folgenden Schlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows NT\SystemRestore
* Falls dieser Schlüssel noch nicht existiert, erstellen Sie ihn:
- Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster.
- Im Kontextmenü wählen Sie „Neu“ und „Schlüssel“.
- Als Schlüsselnamen geben Sie „SystemRestore“ ein.
* Doppelklicken Sie auf den Schlüssel „DisableSR“.
* Falls dieser Schlüssel noch nicht existiert, dann müssen Sie ihn ebenfalls erstellen.
- Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste in das rechte Fenster.
- Im Kontextmenü wählen Sie „Neu“ und „DWORD-Wert“ (REG_DWORD).
- Als Schlüsselnamen geben Sie „DisableSR“ ein.
* Ändern Sie den Wert auf „0“ (aktiviert) oder „1“ (deaktiviert).
Die Änderungen werden erst nach einem Neustart aktiv!
Hinweis: Um die standardmäßigen lokalen Einstellungen wiederherzustellen, löschen Sie den Schlüssel „DisableSR“ in der Registry wieder.
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Einmaliger Administrator - so vergeben Sie vollen Zugriff auf Zeit
Damit Schadprogramme von der Seite der Benutzerrechte her nicht immer die volle Spielwiese vorfinden,
startet Windows Vista Programme bei der Standard-Administration nur mit eingeschränkten Benutzerrechten.
Wenn Sie jedoch Programminstallationen oder Konfigurationsänderungen durchführen möchten,
sind Administrator-Rechte notwendig. Um einen Neustart zu vermeiden, führen Sie nur diese zwei Schritte aus:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Icon der Anwendung. Aus dem Kontextmenü wählen Sie „Als Administrator ausführen“.
Windows Vista fragt Sie dann nach den Anmeldedaten des Administrators und Sie können sofort auf diese Benutzerebene wechseln.
Grafikeffekt wie PowerPoint-Profis - so wird Ihr Foto zum Hintergrund
Damit Sie ein Foto als Hintergrund für Ihre Powerpoint-Folien benutzen können,
sollte es mindestens eine Auflösung von 800 x 600 Pixeln haben.
Dann können Sie es mit wenigen Mausklicks entweder für alle oder auch nur für einzelne Folien Ihrer Präsentation als Hintergrundbild einbauen.
Gehen Sie in diesen 5 Schritten vor:
Rufen Sie mittels "Format/Hintergrund" den Dialog zum Einstellen des Folienhintergrunds auf.
Öffnen Sie im Abschnitt "Hintergrundfüllbereich" das Listenfeld und klicken Sie auf den Befehl "Fülleffekte".
Wechseln Sie im folgenden Dialogfeld zur Registerkarte "Grafik".
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Grafik auswählen" und stellen Sie Ordner sowie Dateinamen Ihres gewünschten Fotos ein.
Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit einem Klick auf "Einfügen".
Schließen Sie das Dialogfeld "Fülleffekte" mit einem Klick auf "OK".
Zurück im Dialogfeld "Hintergrund" klicken Sie auf die Schaltfläche "Übernehmen",
wenn Ihr Foto nur auf der aktuellen Folie als Hintergrundmotiv erscheinen soll.
Mit einem Klick auf "Für alle übernehmen" erhalten alle Folien Ihrer Präsentation dieses Hintergrundmotiv.
Reparatur mit Zaubermittel - so retten Sie aussichtlose Hardware-Fälle mittels Knetmetall
Gegen Risse und Löcher an Gehäusen, an Metall- oder Gussteilen fehlte lange Zeit ein probates Mittel.
Weitgehend unbekannt gibt es für schwierige und aussichtlose Fälle mit „Knetmetall“ eine besondere Lösung.
Knetmetall ähnelt von der Konsistenz her Knetmasse und kann so beliebig in Form gebracht,
modelliert und gestaltet werden. Die Masse wird in zwei farblich unterschiedlichen Komponenten geliefert,
die zu gleichen Teilen zu vermengen sind.
Nach einer Aushärtezeit von rund 2 Stunden bei Raumtemperatur oder nur 5 Minuten im Ofen macht Knetmetall dem zweiten Teil seines Namens alle Ehre.
Es ist so hart, dass Sie es bohren oder fräsen können oder sogar ein Gewinde hineinschneiden.
Da es wasserdicht und resistent gegen Öl, Benzin und Säure ist,
bieten sich zur Reparatur oder Konstruktion im Modellbahnbereich erstaunliche Möglichkeiten.
Gleich ob Metall, Kunststoff oder Holz: Schließen von Rissen in Gehäusen oder Ersatz und Anmodellieren von Teilen sind problemlos möglich.
Knetmetall ist nicht leitend, sodass auch elektronische Bauteilen am Ort gehalten werden können oder Platinen fest und isoliert befestigt werden können.
Und sogar das nachträgliche, einseitige Isolieren von Wechselstrom-Radsätzen kann mit Knetmetall durchgeführt werden.
Knetmetall hat nach dem Aushärten das gleiche Gewicht wie Aluminium,
auch die Festigkeit und der thermische Dehnungskoeffizient sind vergleichbar.
Es hält einen Druck von über 100 bar aus.
Hardware-Panne: Bei Rotlicht sind Ihre Daten weg
Inzwischen verzichten nahezu alle PC-Hersteller ab Werk auf ein Diskettenlaufwerk. Das ist bei der geringen Kapazität von nur 1,44 MB pro Diskette auch eine logische Maßnahme, zumal ja auch von USB-Stick und optischen Datenträgern gebootet werden kann. Doch für die Übernahme alter Datenbestände von Disketten schließt mancher PC-Anwender provisorisch ein Diskettenlaufwerk an, denn den 34-poligen Anschluss finden Sie heute noch auf praktisch jedem PC-Mainboard.
Doch beim Anschluss des 34-poligen Datenkabels lauert eine fiese Falle: Zeigt nach dem Anschluss die Leuchtdiode des Diskettenlaufwerks Dauerlicht (meist in rot), ist das Datenkabel um 180 Grad verdreht aufgesteckt. Dabei kommen zwar weder Mainboard noch Diskettenlaufwerk zu Schaden, aber jede eingelegte Diskette wird gelöscht. Schalten Sie daher bei dieser Beobachtung Ihren PC wieder aus und drehen Sie das Flachbandkabel am Laufwerk um. Nun sollte die LED am Laufwerk beim PC-Start nur einmal kurz aufblinken, dann ist der Anschluss in Ordnung.
Möglicherweise müssen Sie den Diskettencontroller für Laufwerk A: noch im BIOS auf „Enable“ setzen, aber dann steht Ihrer Datenübernahme nichts mehr im Wege.
Mit dem Task-Manager enttarnen und entfernen Sie Ressourcenfresser
Unter Windows können Sie bekanntermaßen mehrere Programme gleichzeitig arbeiten lassen. Doch diesem Multitasking sind spürbare Grenzen gesetzt,insbesondere auf PCs, die mit einem Single-Core-Prozessor ausgestattet sind.
Denn manche Programme fordern dem Prozessor eine so hohe arithmetische Leistung ab, dass alle anderen gestarteten Programme nur noch sehr langsam laufen. Damit Sie erkennen, welches der gestarteten Programme oder Aufgaben die meiste Leistung beansprucht, gehen Sie in folgenden drei Schritten vor:
Rufen Sie mit der Tastenkombination [STRG] [ALT] [ENTF] den Windows-Taskmanager auf. Bei Vista klicken Sie nach der Tastenkombination noch auf „Taskmanager starten“.
Holen Sie das Register "Prozesse" in den Vordergrund und sortieren Sie die Prozesse nach der CPU-Auslastung. Klicken Sie dazu in den gleichnamigen Spaltenkopf.
Wechseln Sie dann zu der leistungshungrigen Anwendung, schließen die dortigen Dateien und beenden die Anwendung, um sie dann zu einem späteren Zeitpunkt als alleinigen Task laufen zu lassen. Sollte sich eine Anwendung nicht mehr auf dem konventionellen Weg beenden lassen, können Sie den Task auch im Register "Anwendungen" des Task-Managers "abschließen". Dabei gehen ungesicherte Daten jedoch verloren.
Pannenhilfe per Treiber: Creative-Treiber gegen X-Fi-Probleme bei PCs mit 4 GByte RAM
Die hochwertige Grafikkartenserie "X-Fi" von CreativeLabs hatte bislang immer mal wieder mit kleineren Treiberproblemen zu kämpfen. Der neue Treiber, der nun zum Download bereitsteht, soll die Probleme beheben, die auf Windows XP/Vista-PCs auftreten, wenn der Speicher auf 4 GB RAM ausgebaut ist. Das ist insbesondere bei vielen PCs der Fall, die für den Einsatz von Spielprogrammen vorgesehen sind.
Der neue X-Fi-Treiber soll zudem die Erkennungsprobleme mit digitalen Audioschnittstellen beheben. Beachten Sie, dass vor der Treiberinstallation alle Creative-Anwendungen beendet werden müssen. Sie finden den Download des Treibers für Windows XP und Vista (32- und 64-Bit-Versionen) unter http://us.creative.com/support/downloads/.
Word-Powertipp: Flexible Markierung mit nur einer einzigen Taste
Beim Arbeiten in einem Textdokument benötigen Sie sehr häufig das Markieren eines Textabschnitts, um ihn beispielsweise zu verschieben oder ein Zeichenattribut zu ändern. Zu den zu unrecht selten genutzten Funktionen von Word gehört, dass Sie diese Funktion mit einer einzigen Taste ausführen können. Denn in allen Word-Versionen ab Word 95 (sogar in Word 2007!) steht zu diesem Zweck die Funktionstaste [F8] zur Verfügung. Diese super-praktische Auswahltechnik basiert auf dem mehrmaligen Betätigen der [F8]-Taste, mit der Sie stufenweise die Markierung erweitern oder zurücknehmen.
Klicken Sie in Ihrem Textdokument einfach den Textcursor an die gewünschte Position.
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Wenn Sie nun einmal [F8] betätigen, schaltet Word in den Erweiterungsmodus. In der Statuszeile steht – bis auf Office 2007 – dann „ERW“.
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Beim zweiten Druck auf [F8] wird automatisch das Wort markiert, in dem der Cursor positioniert ist.
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Bei weiterem Betätigen von [F8] wird dann mit dem nächste Tastendruck ein Satz, der aktuelle Absatz und zuletzt Ihr gesamtes Dokument markiert.
Um die Markierung stufenweise zurückzunehmen, brauchen Sie nur eine Umschalttaste vor dem Druck auf [F8] festzuhalten. Solange der Erweiterungsmodus eingeschaltet ist, können Sie zudem Textbereiche auch manuell vergrößern und verkleinern, indem Sie die bekannten Steuerfunktionen mittels Pfeiltasten, [Pos1]/[Ende] und [BILD AUF]/[BILD AB] einsetzen oder entsprechende Mausklicks ausführen. Der Erweiterungsmodus selbst lässt sich am Ende mit der Taste [ESC] abschalten.
Kostenloses Profi-Tool: Windows PowerShell für Vista Business, Ultimate und Enterprise
Mit Windows PowerShell stellt Microsoft Profis und Administratoren ein kostenloses Kommandozeilen-Werkzeug für Vista zur Verfügung. Es handelt sich dabei um ein Tool für die Systemverwaltung und –automatisierung, das die unkomfortable Batch-Programmierung und das alte Windows Scripting Host (WSH) ablöst.
Mit Windows PowerShell können Programmierer beispielsweise Anwendungen zeitlich steuern. Die PowerShell bietet 129 Standarddienstprogramme (sogenannte "Cmdlets") für allgemeine Systemverwaltungsaufgaben. Zusätzlich
sind sämtliche Methoden des .NET-Framework 2.0 ansprechbar. Voraussetzung für den Einsatz der PowerShell ist Vista Ultimate, Vista Business oder Vista Enterprise, die Home-Versionen werden nicht unterstützt.
Weitere Hinweise finden Sie unter http://support.microsoft.com/kb/928439. Den Download erreichen Sie direkt unter http://www.microsoft.com/powershell.
Wie das Datum in Ihrem Serienbrief endlich im richtigen Format erscheint
Problem: In einem Serienbrief (der als Datenquelle eine Excel-Arbeitsmappe nutzt) soll aus einer Spalte mit Datumsangaben einer Excel-Tabelle ein Datum in den Serienbrief übernommen werden. Dabei erscheint das Datum in Word immer im Format »MM/TT/JJJJ«, obwohl Sie das Datum in Excel im Format »TT.MM.JJJJ« formatiert haben.
Ursache: Das Problem tritt in Word 2003/2002 immer dann auf, wenn Word beim Zugriff auf Excel-Tabellen den Import-Filter für die Datenquelle selbst bestimmt. Dann kommt ein Filter zum Einsatz, der die Formatierung des Datums nicht korrekt übernimmt und stattdessen das Datum im Standard- Datumsformat übergibt.
Lösung
Stellen Sie Word so ein, dass Sie den Import-Filter selbst festlegen können. Wählen Sie dann als Import-Filter je nach Word-Version und installierter Filter die Option »Microsoft Excel-Arbeitsblätter über Konverter« oder »MS Excel-Arbeitsblätter über DDE« Und so geht’s:
Rufen Sie das Menü EXTRAS-OPTIONEN, Registerkarte »Allgemein« auf.
Schalten Sie das Kontrollkästchen KONVERTIERUNG BEIM ÖFFNEN BESTÄTIGEN ein.
Verlassen Sie das Dialogfenster mit OK. Diesen Schritt müssen Sie nur einmal ausführen, Word merkt sich diese Einstellung dauerhaft.
Erstellen Sie jetzt Ihren Serienbrief, indem Sie das Menü EXTRAS-BRIEFE UND SENDUNGEN-SERIENBRIEFERSTELLUNG (Word 2003) bzw. EXTRAS-BRIEFE UND SENDUNGEN-SERIENDRUCK- ASSISTENT (Word 2002) aufrufen.
Wählen Sie im ersten Schritt des Assistenten den gewünschten Dokumenttyp. Zum Beispiel: BRIEFE
Im zweiten Schritt des Assistenten legen Sie über das Optionsfeld AKTUELLES DOKUMENT VERWENDEN fest, dass das aktuelle Dokument zum Serienbrief wird.
Wählen Sie im dritten Schritt die Option VORHANDENE LISTE VERWENDEN und klicken Sie auf DURCHSUCHEN. Wechseln Sie dann in den Ordner, in dem sich Ihre Excel-Datei befindet. Markieren Sie die Excel-Datei und klicken Sie auf ÖFFNEN.
Da Sie in den zwei ersten Schritten festgelegt haben, dass Sie beim Öffnen von »fremden« Dateien das Dateiformat selbst bestimmen möchten, erscheint jetzt ein Dialogfenster, in dem Sie die Art der Datenquelle festlegen können. Wählen Sie hier je nach Word-Version und nach installierten Import-Filtern die Option »Microsoft Excel-Arbeitsblätter über Konverter (*.xls;*.xlw)« oder »MS Excel- Arbeitsblätter über DDE (*.xls)«. Bestätigen Sie Ihre Auswahl mit Ok.
Jetzt erscheint ein weiteres Dialogfenster: Haben Sie als Import-Filter »Microsoft Excel-Arbeitsblätter über Konverter (*.xls;*.xlw)« gewählt, lautet der Titel des angezeigten Dialogfensters ARBEITSBLATT ÖFFNEN. Beim Import- Filter »MS Excel-Arbeitsblätter über DDE (*.xls)« erscheint hingegen das Dialogfenster MICROSOFT EXCEL. Gleichgültig, welches Fenster bei Ihnen erscheint, Sie können hier das gewünschte Arbeitsblatt auswählen, in dem sich Ihre Adressdaten befinden. Bestätigen Sie dann das Dialogfenster mit OK.
Weiter geht es mit dem Seriendruckempfänger-Dialogfenster, in dem Sie Ihre Adressauswahl durchführen. Hier können Sie Adressfilter setzen und/oder einzelne Adressen durch Ausschalten des jeweiligen Kontrollkästchens aus der Adressliste herausnehmen.
Wenn Sie das Seriendruckempfänger-Dialogfenster mit OK bestätigt haben, können Sie im vierten Schritt des Seriendruck-Assistenten die Seriendruckfelder in Ihr Dokument einfügen. Datumsfelder werden nun aufgrund des von Ihnen selbst gewählten Import-Filters korrekt übernommen und erscheinen exakt in dem Format, das Sie in Excel definiert haben.Ab sofort klappt der Seriendruck mit dem richtigen Datumsformat.
Vorsicht Falle: So übernehmen Sie Excel-Tabellen ohne sensible Daten
Das ist schon praktisch: Sie können Ihre Excel-Tabelle ganz einfach über EINFÜGEN-OBJEKT in Ihr Word-Dokument holen. So lässt sich zum Beispiel schnell eine Preisliste aus Excel in Ihr Kundenanschreiben in Word übertragen, das Sie dann per E-Mail versenden.
Aber Vorsicht: Mit diesem Befehl wird immer die ganze Excel-Arbeitsmappe in das Word-Dokument kopiert! Auf diesem Weg geben Sie also womöglich auch die Preiskalkulation weiter, die sich auf einem weiteren Tabellenblatt neben der Preisliste befindet! Vermeiden Sie diese Stolperfalle wie folgt: