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February 17 BielefeldDie Bourne-Verschwörung ist doch kalter Kaffee Hallo, liebe Leser, ich will ja gar nicht sagen, ich hätte es ja schon immer gewusst – aber was soll ich machen? Dank meines unermüdlichen Forschungsdranges konnte ich nämlich schon 2005 die Grundlage zu einem aktuellen Filmstoff liefern. Aber Spaß beiseite – nee, eigentlich nicht, aber ich erzähle lieber der Reihe nach. Damals trug sich also folgendes zu: Unerschrockenen Forschern ist es mit Hilfe des Internets gelungen, eine der ungeheuerlichsten Verschwörungen aufzudecken, die man sich überhaupt vorstellen kann: Die Bielefeld-Verschwörung! Ja, in der Tat, es geht um Bielefeld, die Stadt, der man nachsagt, Inspiration für den Raumschiff-Enterprise-Slogan „...die nie ein Mensch zuvor gesehen hat“ gewesen zu sein. Waren Sie schon einmal in Bielefeld? Sehen Sie, genau darum geht es bei der Bielefeld-Verschwörung. Bielefeld, das fanden die investigativen Web-Surfer der Seite www.b-i-e-l-e-f-e-l-d.de heraus, gibt es nämlich gar nicht. Die Stadt, die angeblich in Ostwestfalen angesiedelt ist, sei nichts als eine Luftnummer – eine inszenierte Verschwörung, um uns alle in die Irre zu führen. Das Autokennzeichen „BI“ – eine Fälschung. Stadtpläne und Fotos – frei erfunden! Sogar eine virtuelle Fußballmannschaft namens „Arminia“ sei aufgebaut worden, um die Illusion perfekt zu machen. Welche Tragweite die „Bielefeld-Verschwörung“ hat, wird schnell klar, wenn man den Einleitungstext der Webseite der ursprünglichen Entdecker dieser Verschwörung ansieht: „Warnung: Diese Seite enthält Material, von dem SIE nicht wollen, dass es bekannt wird. Speichern Sie diese Seite nicht auf Ihrer lokalen Platte ab, denn sonst sind Sie auch dran, wenn SIE plötzlich bei Ihnen vor der Tür stehen; und das passiert schneller als man denkt. Auch sollten Sie versuchen, alle Hinweise darauf, dass Sie diese Seite jemals gelesen haben, zu vernichten. Tragen Sie diese Seite auf keinen Fall in ihre Hotlist/Bookmarks/etc... ein!!! Vielen Dank für die Beachtung aller Sicherheitsvorschriften.“ Die Webseite mit diesem Hinweis ist inzwischen im Internet nicht mehr erreichbar. Sie wurde stillgelegt – von IHNEN? Aber das Internet ist groß und zahlreiche unerschrockene Webseitenbesitzer wehren sich gegen den Bielefeld-Mythos und geben die Informationen unter der Hand weiter. Was hat es mit Bielefeld auf sich? Aufschluss darüber gibt die „Ur-Seite“, die die „Verschwörung“ aufdeckte: „Vor einigen Jahren fiel es einigen Unerschrockenen zum ersten Mal auf, dass in den Medien immer wieder von einer Stadt namens 'Bielefeld' die Rede war, dass aber niemand jemanden aus Bielefeld kannte, geschweige denn selbst schon einmal dort war. Zuerst hielten sie dies für eine belanglose Sache, aber dann machte es sie doch neugierig. Sie unterhielten sich mit anderen darüber, ohne zu ahnen, dass dies bereits ein Fehler war: Aus heutiger Sicht steht fest, dass jemand geplaudert haben muss, denn sofort darauf wurden SIE aktiv. Plötzlich tauchten Leute auf, die vorgaben, schon einmal in Bielefeld gewesen zu sein; sogar Personen, die vormals noch laut Zweifel geäußert hatten, berichteten jetzt davon, sich mit eigenen Augen von der Existenz vergewissert zu haben - immer hatten diese Personen bei ihren Berichten einen seltsam starren Blick. Doch da war es schon zu spät - die Saat des Zweifels war gesät. Weitere Personen stießen zu der Kerngruppe der Zweifler, immer noch nicht sicher, was oder wem man da auf der Spur war. Dann, im Oktober 1993, der Durchbruch: Auf der Fahrt von Essen nach Kiel auf der A2 erhielten vier der hartnäckigsten Streiter für die Aufdeckung der Verschwörung ein Zeichen: Jemand hatte auf allen Schildern den Namen 'Bielefeld' mit orangem Klebeband durchgestrichen. Da wusste die Gruppe: Man ist nicht alleine, es gibt noch andere, im Untergrund arbeitende Zweifler, womöglich über ganz Deutschland verteilt, die auch vor spektakulären Aktionen nicht zurückschrecken. Von da an war uns klar: Wir müssen diese Scharade aufdecken, koste es, was es wolle!“ Die Macher der Aufklärungs-Webseiten belegen eindringlich, dass Fotos der vorgeblichen Stadt am Computer entstanden sein müssen und die als Einwohner auftretenden Menschen nur Statisten sein können. Und tatsächlich passen die Puzzlestücke zueinander – Bielefeld gehört in eine Reihe mit anderen großen Verschwörungen wie der ersten Mondlandung (hat nie stattgefunden und wurde in der Wüste von Arizona gespielt) oder dem Untergang der Titanic (das war ein Versicherungsbetrug mit dem Schwesterschiff Olympic). Soweit der damalige Bericht, der natürlich nicht ernstgemeint war. Bei der „Bielefeld-Verschwörung“ handelt es sich um eine Parodie auf die – dann tatsächlich meist ernstgemeinten – Verschwörungstheorien, die sich im Internet finden. Sie sehen, im Internet ist Raum für jeden noch so abwegigen Gedanken, denn schon von jeher war das Web auch ein Hort für Verschwörungstheoretiker. Zum Glück eben auch für eher humoristische... Die Geschichte findet hier aber mitnichten ihr Ende. Der Grund, warum ich sie noch einmal ausgegraben habe, findet sich in einer aktuellen dpa-Meldung, nach der das seit 15 Jahren kursierende Gerücht nun verfilmt werden soll. "Die ganze Kommunikation in Bielefeld ist kontrolliert - eine moderne Version der DDR", sagte der Leiter des Filmprojekts, Fabio Magnifico, am Freitag an dem Ort, der Bielefeld genannt wird, der Deutschen Presse-Agentur dpa. "Dieser Mythos ist einzigartig auf der Welt." Ob diese Filmabsichten nun wiederum eine geschickte Weiterführung des Bielefeld-Kults sind oder ob an der Sache wirklich etwas dran ist, lässt sich leider noch nicht mit Sicherheit sagen. Spannend fände ich den Bielefeld-Film aber schon. Angeblich soll bis zum Frühjahr 2010 ein "Agenten-Thriller im Stil von James Bond" entstehen. Gedreht werden soll, so die Meldung, in Griechenland - und in Bielefeld. Das Filmprojekt ist eine Koproduktion von Medienwissenschaftern der Universität Bielefeld und dem Bielefeld Marketing. Womit zumindest bewiesen ist, dass die Bielefelder, sofern sie existieren, über Humor und gesunden Geschäftssinn verfügen. Wenn Sie sich selbst einen Eindruck vom Ausmaß der Bielefeld-Verschwörung machen wollen, schauen Sie auch hier nach: Dieses Editorial finden Sie natürlich wieder zum Kommentieren auf www.kieslichdaily.de (Link siehe unten). Außerdem gibt es dort natürlich auch noch andere Artikel, heute etwa den Beitrag „Krise? Geh ich nicht hin!". Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit unserem heutigen Newsletter! Mit verschwörerischem Gruß Chefredakteur von Computerwissen Daily, Photoshop-Secrets, Digitalfotografie aktuell, Photoshop Elements-Secrets February 16 Google UebersetzerJune 14 Überflüssig
"Jeder, der von seiner Musik überzeugt ist, sollte die Möglichkeit haben, diese veröffentlichen und vertreiben zu können", erläutert Wirth die grundsätzliche Idee hinter Feiyr.com. Seine langjährige Erfahrung innerhalb der Branche habe gezeigt, dass diese Forderung nur in den wenigsten Fällen auch tatsächlich mit Erfolg umsetzbar sei. "Es gibt so viele Künstler in der Musikbranche, die keinen Plattenvertrag haben und sich kein teures Marketing leisten können. Die meisten davon bleiben auf der Strecke", kritisiert Wirth. Das Internet stelle in diesem Zusammenhang eine viel versprechende Möglichkeit dar, um den finanziellen und organisatorischen Aufwand möglichst gering zu halten. "Viele Musiker, DJs und Produzenten sind an uns mit dem Wunsch herangetreten, dass sie ihre Werke schnell und unkompliziert in digitaler Form vertreiben möchten", schildert Wirth. "Wir sind davon überzeugt, dass aufgrund der derzeitigen Entwicklung in wenigen Jahren keine Plattenfirmen mehr nötig sein werden", meint Wirth. Feiyr.com biete einem Künstler jetzt schon alles, was er zum Aufbau einer eigenen Musikerkarriere brauche. "Nach der kostenlosen Registrierung erfolgt innerhalb von zehn Minuten der Titel-Upload sowie die anschließende Präsentation in den weltweit größten Download-Shops wie iTunes, Musicload oder Napster", fasst Wirth zusammen. Gegenüber einem herkömmlichen Plattenlabel würden sich zudem auch einige Vorteile ergeben. "Jeder normale Plattenvertrag hat eine Mindestlaufdauer von drei bis fünf Jahren. Wir akzeptieren aufgrund der niedrigen Kosten und Aufwände auch eine tägliche Kündigung", führt Wirth aus. Auch in punkto Feedback-Kontrolle biete das Online-Portal wesentlich mehr Möglichkeiten. "Bei uns kann ein Künstler in Echtzeit kontrollieren, wie oft seine Produkte betrachtet wurden. Download-Statistiken und Reports sorgen für zusätzliche Transparenz", stellt Wirth klar. Dass derartige Vertriebswege nicht nur bei den Künstlern gut ankommen, sondern auch bei den Kunden, bestätigen die bisherigen Verkaufserlöse von Feiyr.com. "Wir haben in den ersten drei Monaten seit unserem Start bereits 1.200 Euro Umsatz eingespielt", erklärt Wirth. Rund 200 Labels mit 652 Alben sind Wirth zufolge mittlerweile auf dem Portal zu finden. Die Kosten für die Aktivierung eines Accounts betragen 4,90 Euro. Die Weiterleitung des eigenen musikalischen Werks an einen Download-Shop ist ab drei Cent zu haben. "Für eine Weiterleitung an alle 250 Partnerportale verrechnen wir eine Pauschale von rund drei Euro", so Wirth abschließend. May 03 Mit anonymen Anrufen in Abofalle gelocktMit anonymen Anrufen in Abofalle gelockt Hallo, liebe Leser, auch in diesem Monat sorgte wieder eine Nachbarschafts- Community für Aufsehen. Mit einer ähnlichen Masche wie die des Schwarzen Schafes im März (nachbarschaft24.net) lockte das Portal nachbarschaftspost.com ahnungslose Anwender in eine Abofalle. Dies veranlasste die InternetAgenten von P4M, dem Betreiber dieser Seite, der Firma Connection Enterprise Ltd. mit Sitz auf Tortola/ British Virgin Islands, den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat April zu verleihen. Statt durch Werbemails versucht der Betreiber der Website nachbarschaftspost.com die Verbraucher per Telefon zu erreichen und sie somit auf seine Seite zu locken. Laut den Meldungen, die P4M im April erhalten hat, wurde auch in diesen Fällen von einer vermeintlich wichtigen Nachricht eines Nachbars berichtet, die nach der kostenpflichtigen Registrierung unter einem bestimmen Code auf der Homepage abrufbar sein soll. Bei der Anmeldung schließt der neugierige Verbraucher jedoch einen Vertrag mit 24-monatiger Laufzeit und monatlichen Beiträgen ab. Die Vertragsbestimmungen sind zwar auf der Website enthalten, jedoch durch unauffällige Gestaltung gut versteckt und durch die helle Schriftfarbe auf fast gleichfarbigem Hintergrund kaum lesbar. Nach Ansicht der Verbraucherzentrale NRW könnten Verträge wegen arglistiger Täuschung angefochten werden. Außerdem empfiehlt sie, die Zahlung zu verweigern. Auf ihrer Homepage www.vz-nrw.de bietet die Verbraucherzentrale einen Musterbrief, mit dem betroffene Nutzer der Forderung widersprechen können. Ebenso wie der Versand von Werbemails ist auch Telefonwerbung gegenüber Verbrauchern ohne deren Einwilligung eine unzumutbare Belästigung und somit verboten. „Wie bereits im März haben wir auch in diesem Monat wieder zahlreiche Beschwerden über die Machenschaften der Betreiber von Nachbarschaftsportalen erhalten. Bei computergenerierten Anrufen sollten Verbraucher generell vorsichtig sein und die Vertragsbestimmungen immer genau prüfen, bevor sie ihre Daten im Internet zur Registrierung angeben“, sagt Hubert Neuner, einer der beiden Geschäftsführer von P4M. „Wir raten den Opfern von nachbarschaftspost.com und nachbarschaft24.net, den Empfehlungen der Verbraucherzentrale zu folgen.“ Verbraucher und Unternehmen können P4M ihre persönlichen Schwarzen Schafe per Fax unter der Nummer + 49 (0) 89 / 79 07 8-333 oder per E-Mail an die Adresse schwarzes-schaf@p4m.de schicken. Weitere Informationen gibt es unter www.das-schwarze-schaf.com. April 12 Sprechen über Michael Jackson: 'Thriller'
Zitat Michael Jackson: 'Thriller' March 25 ElterngeldElterngeld: Väter bei Babypause auf dem Vormarsch
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